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die-intralogistik.de

Das Fundament der modernen Supply Chain

Ausschnitt aus einem Schaltplan: Motorabgänge für vier Fischgrät-Rollenförderer

Über den Autor

Zuletzt aktualisiert am

Mein Name ist Marek Stapff, und die Texte auf die-intralogistik.de, die-intralogistiker.de und der-intralogistiker.de stammen von mir. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf im Erzgebirge, das Elektrohandwerk habe ich Mitte der Neunziger in Chemnitz gelernt. Seitdem arbeite ich in der Elektrotechnik, inzwischen seit über dreißig Jahren, davon rund zwanzig mit Schwerpunkt auf Kurier-, Express- und Paketdiensten, Intralogistik und Sondermaschinenbau.

Unterwegs als Automatisierer

Der Beruf hat mich in viele Länder Europas geführt, nach Indien, in die Türkei und bis nach Kapstadt. Auf dem Papier war ich meist Elektriker, in der Praxis Automatisierer: derjenige, der dafür sorgt, dass eine Anlage tut, was sie soll, und nicht das, wozu sie gerade Lust hat.

In Kapstadt habe ich auch meinen langjährigen Kollegen kennengelernt, und zwar im Zwischenboden eines Rechenzentrums. Ich schraubte an der Erdungsanlage, er verlegte Glasfaser. Eine bessere Grundlage für die Zusammenarbeit gibt es kaum: Man weiß vom ersten Tag an, dass der andere auch dorthin kriecht, wo es eng wird.

Kameras, Prototypen und mehrere Lösungswege

Viel gelernt habe ich bei einem Spezialisten in Korntal bei Stuttgart. Das Unternehmen hatte sich auf Kamerasysteme zur Prozessüberwachung und zur Volldatenerfassung verlegt. Für Kunden aus der KEP-Branche und der Intralogistik haben wir dort Prototypen entwickelt und Testaufbauten erstellt.

Die wichtigste Lektion aus dieser Zeit stammt vom damaligen Geschäftsführer: Für jedes Problem gibt es mehrere Lösungsansätze. Das klingt schlicht, hilft aber genau dann, wenn der erste Ansatz nicht funktioniert und die Zeit knapp wird. Dass oben im Kopf dieser Seiten ein Förderband mit Lichtschranke und Scannertor läuft, ist übrigens kein Zufall.

Retrofit: Umbau gegen die Uhr

Heute arbeite ich in der Elektrotechnik und Automatisierung, vor allem für Kurier-, Express- und Paketdienste und in der Intralogistik. Dazu kommt zunehmend der Sondermaschinenbau, also die Entwicklung und Konstruktion von Unikaten. Neue Anlagen aufzubauen gehört zum Beruf. Am meisten reizen mich aber die bestehenden: hochkomplexe Anlagen erneuern, ertüchtigen, umbauen und nachrüsten – mechanisch, elektrisch und steuerungstechnisch. Im Fachjargon heißt das Retrofit.

Das Ziel eines Retrofits passt in einen Satz: Am Montagmorgen um vier Uhr muss wieder alles fehlerfrei laufen. Was dahintersteckt, wenn übers Wochenende eine Sortierlinie modernisiert wird, beschreibt der-intralogistiker.de.

Bequem sind die Einsatzorte dabei nicht immer. Sie reichten schon von über 40 Meter hohen Antennentürmen für Richtfunkanlagen bis zu explosionsgeschützten Sprechanlagen in 900 Meter Tiefe. Höhenangst wäre in diesem Beruf also ebenso hinderlich wie Platzangst.

Solche Projekte gelingen nur im Team, und selten genau nach dem ersten Plan. Deshalb halte ich viel von einer beweglichen Umsetzung: Das Ziel steht fest, der Weg dorthin darf sich ändern.

Woher der Blickwinkel kommt

Drei Jahrzehnte an Anlagen geben einem vor allem ein Gefühl dafür, was in der Praxis zählt und was nur im Prospekt gut aussieht. Abgenommen wird eine Anlage nicht auf der Messe, sondern im Betrieb. Ob sie dort läuft, entscheidet sich oft an Kleinigkeiten: an einem Sensor, einer Klemme, einem Parameter oder an einer Schnittstelle, über die vorher niemand gesprochen hat.

Dieser Blickwinkel hat eine Stärke und eine Grenze, und beide sollen hier stehen. Die Stärke: Ich kann einschätzen, ob ein Versprechen im Alltag einer Anlage trägt. Die Grenze: Ich bin Elektrofachmann und Automatisierer, kein Unternehmensberater und kein Jurist. Wo es um die Wirtschaftlichkeit im Einzelfall oder um Verträge geht, ersetzt kein Text die Beratung durch die zuständigen Fachleute.

Ein Projekt, drei Seiten

Das Projekt verteilt sich bewusst auf drei Domains, jede mit eigenem Blickwinkel:

Weitere Projekte von mir

Neben dem Intralogistik-Projekt betreibe ich einige weitere Wissensseiten, jede zu einem eigenen Thema:

Werbefrei und unabhängig

Auf allen drei Intralogistik-Seiten gibt es keine Werbung und keine bezahlten Beiträge. Kein Anbieter hat für seine Erwähnung bezahlt, die Seiten verkaufen nichts und vermitteln keine Anfragen weiter. Nur so lässt sich auch aufschreiben, wo eine Technik an ihre Grenzen kommt. Die Auswahl der Hersteller und Messen spiegelt meine Einschätzung wider und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Fehler gefunden?

Dann schreib mir. Ein Hinweis auf einen Fehler ist das Nützlichste, was ich bekommen kann: lieber eine Korrektur als eine falsche Angabe, die stehen bleibt. Das gilt auch für Messetermine, die sich verschieben, und für Anbieter, die sich umbenennen oder übernommen werden. Die Kontaktdaten stehen im Impressum, dort findest du auch den öffentlichen PGP-Schlüssel für verschlüsselte Nachrichten.

Mehr über mich, auch jenseits der Elektrotechnik, steht auf marek-stapff.de, externes Angebot, öffnet in einem neuen Tab, meine fotografischen Arbeiten liegen auf marek-stapff.com, externes Angebot, öffnet in einem neuen Tab.